Mit einer ebenso stimmungs- wie stilvollen Abschlussfeier verabschiedete sich vergangenen Freitag der Abiturjahrgang 2026 der Beruflichen Schule für Ernährung.Pflege.Erziehung (epe) Bad Mergentheim in der idyllischen Zehntscheune in Laudenbach. 53 Schülerinnen und Schüler des Ernährungswissenschaftlichen (EG) und Sozialwissenschaftlichen (SG) Gymnasiums erhielten ihre Zeugnisse, Urkunden und Preise. Anna-Marie Herschlein, Madita Demel, Lisa Corsten und Tamia Wanninger führten dabei eloquent und souverän durch das festliche Programm, welches durch Videos, Schüler-gegen-Lehrer-Spiele und Tanzeinlagen aufgelockert wurde.
Schulleiterin Anke Mund beglückwünschte in ihrer Eröffnungsrede die Schülerinnen und Schüler zum Erreichen der allgemeinen Hochschulreife. Bezugnehmend auf den französischen Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry erläuterte sie die große Bedeutung von Neugier, Zielorientierung und Mut. Nur im Zusammenspiel dieser Eigenschaften ließen sich Pläne erfolgreich umsetzen und Ziele erreichen. Dabei sei es allerdings auch wichtig, sich Fehler zu erlauben, denn gerade aus Fehlern entstünden oft die wichtigsten Erfahrungen. Auch müsse nicht jede Entscheidung im Leben perfekt sein, denn den richtigen Weg entdecke man häufig erst durch Umwege, so Anke Mund. Anschließend bedankte sich die Schulleiterin der epe Bad Mergentheim bei Kerstin Lanig, ihrer Abteilungsleiterin des Beruflichen Gymnasiums, sowie bei ihrem Kollegium für die Einsatzbereitschaft und erfolgreiche Arbeit. Ein weiteres Dankeschön ging an die Eltern und Angehörigen der Absolventinnen und Absolventen für deren Unterstützung und Engagement.
Im Anschluss daran folgte der große und lange erwartete Moment: Die drei Tutoren – Heike Mark, Stefanie Haas und Bernd Gerstner – überreichten zusammen mit Schulleiterin Anke Mund die Zeugnisse sowie jeweils eine Rose an die 53 Abiturientinnen und Abiturienten. Ein sehr emotionaler und schöner Moment für alle Beteiligten. Man erkannte in den strahlenden Gesichtern der Schülerinnen und Schüler neben Stolz, Erleichterung und Freude auch etwas Wehmut, da nun die vertraute Schulzeit und das tägliche Treffen von Freunden in der Schule enden. Anschließend war ausreichend Zeit für eine kühle Erfrischung sowie für eine Stärkung am reichhaltigen Büfett im feierlichen Ambiente der historischen Zehntscheune.
Danach gehörte die Bühne Madita Demel, der diesjährigen Scheffelpreis-Trägerin. Sie blickte humorvoll und spielerisch auf die letzten drei Jahre an der epe Bad Mergentheim zurück, ehe sie wortgewandt in die Zukunft blickte. Hier warteten nun auf alle viele gesellschaftliche und politische Herausforderungen sowie gewiss auch ein paar persönliche, individuelle Stolpersteine. Aber: Die gemeinsame Zeit in der Schule gebe ihr die Zuversicht, dass all ihre Mitschülerinnen und Mitschüler diese Hürden überwinden werden und Großes erreichen können – sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich.
Nach dieser ergreifenden und tiefgründigen Rede überreichte Kerstin Lanig, in ihrer Funktion als Abteilungsleiterin, neun Belobigungen und 16 Preise an die Abiturientinnen und Abiturienten. Besonders hervorgehoben wurden dabei Luisa Sack (EG) und Anna-Marie Herschlein (SG), die beide die Traumnote 1,0 erreicht haben. „Eine herausragende Leistung, die nur mit großem Engagement und noch größerer Ausdauer möglich war“, so Kerstin Lanig.
Abschließend bedankten sich die Schülerinnen und Schüler bei ihren Lehrkräften sowie bei der Schulleitung für die tolle Unterstützung während der letzten Jahre und überreichten viele kreative, individuelle Geschenke. Auffällig oft wurde dabei betont, dass sie sich an der epe Bad Mergentheim sehr wertgeschätzt gefühlt haben und auch sehr gut auf die Abiturprüfungen vorbereitet wurden.
Nach dem offiziellen Teil der epe-Abitur-Feier startete – passend zum diesjährigen Abi-Motto „Abicolade – Hauptsache Rum“ – bei karibischen Temperaturen die After-Party mit Cocktails, Musik und ausgelassenen Tänzen bis in die frühen Morgenstunden.
Am vergangenen Freitag durften wir zwei Mitarbeiterinnen der Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werks Main-Tauber-Kreis an unserer Schule begrüßen. Für die Klassen 3BKSPIT 1-1 und 3BKSPIT 1-2 gestalteten sie einen abwechslungsreichen und interaktiven Vortrag.
Im Mittelpunkt stand die Arbeit mit Menschen mit Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen. Neben der informativen Darstellung über das Entstehen einer Sucht wurde besonders deutlich, welche wichtige Rolle pädagogische Fachkräfte übernehmen können und welche Hilfs- und Unterstützungsangebote zur Verfügung stehen. Besonders bereichernd war der gemeinsame Austausch am Ende, bei dem Fragen gestellt und Gedanken geteilt werden konnten.
Wir bedanken uns herzlich bei den beiden Mitarbeiterinnen Barbara Veeh und Mira Vollmer von der Suchtberatungsstelle des Diakonischen Werks für ihren Besuch, die wertvollen Einblicke und den spannenden Vortrag!
43 Absolventinnen und Absolventen an der epe Bad Mergentheim verabschiedet
In einer vollbesetzten Aula der Beruflichen Schule für Ernährung.Pflege.Erziehung Bad Mergentheim wurden 29 Absolventinnen und Absolventen der praxisintegrierten Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher sowie 14 Absolventinnen des Direkteinstiegs Kita feierlich verabschiedet. Eltern, Freunde sowie einige Praxisanleitungen begleiteten die Zeugnisübergabe und würdigten damit den erfolgreichen Abschluss einer intensiven Ausbildungszeit.
Abteilungsleiter Bernd Brunner stellte in seiner Ansprache die Bedeutung von Neugier und Fragen in den Mittelpunkt. Ausgehend vom Nobelpreisträger Eric Kandel erinnerte er daran, dass Kinder als Fragende auf die Welt kommen. Pädagogische Arbeit bestehe deshalb nicht nur darin, Antworten zu geben, sondern Kinder und Jugendliche darin zu stärken, weiterzufragen, zu entdecken und Vertrauen in die eigene Neugier zu behalten.
Eine besondere Bedeutung hatte der Abschluss für den Direkteinstieg Kita, der an der epe erstmals erfolgreich zum Abschluss geführt wurde. Viele Absolventinnen und Absolventen mussten Ausbildung, berufliche Anforderungen und Familie miteinander vereinbaren. Dass sie diesen Weg gegangen sind und nun erfolgreich abschließen konnten, machte die besondere Leistung dieses Jahrgangs deutlich. Auch die PIA3 konnte stolz auf das Erreichte blicken: Über mehrere Jahre hinweg hatten die Absolventinnen und Absolventen Durchhaltevermögen bewiesen, Veränderungen gemeistert und sich den Anforderungen der Ausbildung gestellt.
Die Klassenlehrerin der PIA3, Andrea Czische, sowie der Klassenlehrer des Direkteinstiegs Kita, Dr. Sascha Zinn, richteten persönliche Worte an ihre Klassen und übergaben anschließend die Zeugnisse. In den Reden der Klassensprecherinnen wurde deutlich, wie groß der Stolz auf das Erreichte ist, aber auch, wie viele Anstrengungen hinter diesem Abschluss stehen.
Für heitere Momente sorgten kurze Sketche der PIA3, bei denen das Publikum mitraten durfte. Mit einem Augenzwinkern wurden typische Besonderheiten der Lehrkräfte karikiert, was in der Aula für viel Schmunzeln sorgte.
Beim anschließenden Beisammensein mit Fingerfood nutzten Absolventinnen und Absolventen, Lehrkräfte, Familien und Gäste die Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen und gemeinsam auf den erfolgreichen Abschluss anzustoßen. Mit fachlichem Wissen, praktischer Erfahrung und viel persönlichem Engagement gehen die Absolventinnen und Absolventen nun ihren weiteren Weg in der pädagogischen Arbeit.
Erneut präsentiert unsere EPE, diesmal während der 26. Bad Mergentheimer Kinder- und Jugendbuchwoche am 12. März 2026, das Projekt für die Kindergartenkinder „Vorlesen mal anders“, erarbeitet im Theaterpädagogikunterricht bei Frau Aleksandrova-Bauer.
Die Abschlussklasse 3BKSPIT3 hat trotz der bevorstehenden Prüfungen und Facharbeiten viel Zeit und Energie für die Vorbereitung des Events investiert und durfte sich am Ende des Tages vieler begeisterter Kinderblicke erfreuen. Und auch wenn das Projekt der angehenden pädagogischen Fachkräfte dieses Jahr Einiges an Mühe abverlangte und im Umgang miteinander nicht alles reibungslos ablief, fällt das Feedback der Klasse hierzu durchaus positiv aus.
„Für unser Projekt in der Stadtbücherei haben wir das Buch „Einer für alle, alle für einen“ für mehrere Kindergruppen aufgeführt. Dazu haben wir das Buch teilweise vorgelesen und die darin vorkommenden Tiere – Maus, Igel, Amsel, Frosch und Maulwurf – als Stabfiguren gebastelt. Mit Tüchern haben wir außerdem Erde, Gras und Wasser dargestellt, um die Geschichte lebendig zu machen. Die Personen, die die Figuren spielten, blieben für die Kinder unsichtbar, sodass der Fokus vollständig auf der Handlung lag.
Zu Beginn lief nicht alles reibungslos: Es war sehr laut, weil viele Gruppen gleichzeitig im Raum waren und die Abstimmung im Team dadurch schwierig war. Trotz dieser Herausforderungen und obwohl die Generalprobe ausgefallen war, funktionierte die Aufführung insgesamt sehr gut. Die Kinder waren aufmerksam, begeistert und konnten der Geschichte gut folgen. Von der Lautstärke musste man sich etwas zurücknehmen, da man sich ansonsten zu sehr gegenseitig gestört hätte. Zum Abschluss haben uns dann ein paar Fragen gefehlt, um das Wissen der Kinder nochmals abzurufen.
Diese Projektform passt sehr gut zur Theaterpädagogik, weil sie kreatives Spiel, Rollenübernahme, Sprache, Phantasie und nonverbale Darstellung verbindet. Für zukünftige Erzieherklassen ist dieses Format absolut empfehlenswert, da es niedrigschwellig, flexibel, kindgerecht und mit einfachen Mitteln umsetzbar ist – und gleichzeitig viel pädagogisches Potenzial bietet.“
„Wir haben das „Farbenmonster“ als Projekt durchgeführt und es hat insgesamt sehr gut funktioniert. Die Kinder waren während der gesamten Zeit motiviert und aufmerksam. Sie konnten den Inhalt gut verstehen und haben aktiv mitgemacht.
Zu Beginn haben wir uns immer vorgestellt, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Anschließend haben wir das Buch dialogisch betrachtet und uns dabei mit Sprechen und gezielten Impulsen abgewechselt, was auch sehr gut funktioniert hat. Die Kinder wurden aktiv einbezogen und durften die verschiedenen Gefühle passenden Farben zuordnen. Diese haben sie dann in Form von Gegenständen in entsprechende Gläser einsortiert, was ihnen besonders viel Spaß gemacht hat.
Die Projektform ist gut für die Theaterpädagogik geeignet und bietet viele Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung. Unserer Meinung nach ist sie besonders für Auszubildende im zweiten Lehrjahr sehr sinnvoll, da sie praktische Erfahrungen sammeln können. Insgesamt ist das Projekt sehr wertvoll und eine willkommene Abwechslung im Lernalltag“.
„Allgemein hat die Vorstellung und die Vorbereitung gut funktioniert. Wir waren zu viert und haben das Kinderbuch „Lauras Stern“ musikalisch begleitet. Eine Person hat das Buch vorgelesen und den Kindern die Bilder gezeigt. Die anderen drei haben passend zur Stimmung und zur Handlung mit Instrumenten die Geschichte begleitet.
Außerdem haben wir die Kinder mit Impulsfragen miteinbezogen und diese miträtseln lassen, was demnächst passiert. Allgemein war die Stimmung sehr gut und die Kinder haben super mitgemacht und gut aufgepasst. Wenn am Ende noch etwas Zeit übrig war, durften die Kinder, nachdem wir ihnen die Geschichte vorgetragen hatten, das Spielen mit den Instrumenten ausprobieren.
Wir finden die Projektidee gut, denn so bekommen Kinder ganz unterschiedliche Eindrücke davon, wie man ein Buch wahrnehmen kann und das regt ihre Phantasie an. Außerdem ist es eine Abwechslung zum üblichen Vorlesen, da es so viel lebendiger ist. Bei unserer Gruppe gab es fast keine Probleme mit der Vorbereitung und der Durchführung, auch wenn die Gruppe neben uns sehr laut war und die Kinder deshalb ein paarmal herübergeschaut haben. Das könnte man lösen, indem man die Gruppen in der Stadtbücherei großzügiger verteilt.
Unter dem Strich es eine gute Idee für die Erzieherklassen, da das Vorlesen für die Kinder zwar ein Teil unseres Alltags ist, aber auch doch eine kleine Herausforderung für die Auszubildenden darstellt“.
„Wir haben eine interaktive Mitmachgeschichte präsentiert, in der die Kinder ihr eigenes Piratenabenteuer erleben und eigene Entscheidungen treffen konnten. Die Geschichte beinhaltete auch zu absolvierende Bewegungsaufgaben. Wir luden die Kindergartenkinder dazu ein, auf unser Piratenschiff zu kommen und sich in die Rolle so hineinzuversetzen, als ob sie richtige Piraten seien. Hierzu bekamen sie zur besseren Identifikation eigene Piratenhüte. Dann konnten sie sich gemeinsam entscheiden, zu welcher Insel wir fahren: Vulkaninsel mit Drachen oder zur Insel mit Schiffsfriedhof und Krake. Die Mehrheit entschied. So ging es auf der Insel weiter, in der sie ihren Weg selbst bestimmten. Bei jeder Entscheidung gab es ein Ereignis, bei dem die Kinder eine Bewegungsaufgabe absolvieren mussten. Zum Schluss „fanden“ sie dann einen Schatz, bei dem sie von uns echte Nachprägungen spanischer Gallonen (eine goldene und eine silberne Metallmünze) als Erinnerung ihres Abenteuers bekamen.
Die Aktivierung der Kinder gelang sehr gut. Die Kinder konnten sich sehr gut auf die Geschichte einlassen und hatten viel Spaß an der Geschichte selbst und deren Aufgaben. Sie zeigten große Begeisterung und die Umsetzung erlang gut, Kinder konnten Entscheidungsfreiheiten nutzen und nahmen es auch gut auf, wenn ihre Entscheidung überstimmt worden ist.
Verbesserungsvorschläge unsererseits wären: Räumliche Vorbereitung und atmosphärisches Setting könnten weiter ausgebaut werden, auch hinsichtlich des Sicherheitsaspektes.
Da viele didaktische Lernprinzipien wie Interaktion, Mitbestimmung, Aktivierung und der Prozess des gemeinsamen Entscheidens inkludiert sind, bietet das Spiel sehr viel Potenzial für weitere Aktionen. Kinder lernen hier nicht nur demokratische Prinzipien, sondern erfahren auch ein gewisses Maß an Selbstbestimmung. Des Weiteren regte es nicht nur die Phantasie an, sondern lud auch zu den körperlichen Herausforderungen ein“.
„Die Vorbereitung der Aktivität mit der Erzählschiene war übersichtlich gestaltet und die Aufgabenverteilung innerhalb unserer Gruppe funktionierte gut. Durch das ausgewählte Buch mit vier Rollen konnte eine faire und gleichmäßige Aufteilung erreicht werden. Insgesamt hat uns die Durchführung Spaß gemacht und wir empfinden die Aktivität als gelungen.
Die Kinder zeigten Interesse an der Geschichte und verfolgten die Erzählschiene aufmerksam. Dadurch entstand eine grundsätzlich positive und motivierende Atmosphäre während der Durchführung. Allerdings kam es zwischendurch zu erhöhter Lautstärke, da wir zwischen zwei Gruppen saßen. Dies führte teilweise zu Ablenkungen bei den Kindern und erschwerte es ihnen, sich durchgehend auf die Geschichte zu konzentrieren.
Die Idee der Aktion finden wir grundsätzlich sehr gut. Für zukünftige Durchführungen könnte jedoch überlegt werden, eine andere Klasse auszuwählen, da in der Abschlussklasse bereits viele andere Aktivitäten und Termine anstehen. Zudem könnte die Führung der Kinder noch etwas strukturierter gestaltet werden, beispielsweise indem die Reihenfolge klar festgelegt wird (z. B. im Uhrzeigersinn), damit der Ablauf ruhiger und organisierter verläuft oder jede Gruppe eine bestimmte Zeit für die Aktivität hat.“
„Bei unserem Projekt haben wir den Kindern die Geschichte „Als die Raben noch bunt waren“ als Kamishibai vorgetragen. Hierfür haben wir uns die Geschichte in vier Absätzen aufgeteilt. So konnte jeder der Mitwirkenden den Kindern etwas vortragen. Wie es bei einem Kamishibai vorgesehen ist, haben auch wir während des Vortags die Kinder miteinbezogen, sodass sich die Kinder die Geschichte von selbst ein Stück weit erschließen konnten. Bei unserer Vorstellung lief alles nach Plan. Jedoch hätte man eine Sache im Voraus beachten können: Während der Vorstellung ist uns aufgefallen, dass wir „den Regen“ und „den Schnee“, der aus Blättern gelocht wurde, vor jedem Gruppenwechsel sortieren müssen. Das war zwar nicht schlimm, allerdings hätte man es anders machen können, um sich besser auf die nächste Gruppe vorbereiten zu können.
Auch hat man sehr intensiv die anderen Gruppen gehört. Hier wäre es sinnvoll, dass man die Gruppen weiter voneinander entfernt aufteilt. Sonst sind auch die anderen Kinder durch Vorstellungen anderer unaufmerksam. Wir persönlich finden, dass die Projektform definitiv zu Theaterpädagogik passt, da man Bücher so anders präsentieren kann. Auch für Kinder ist dies eine Abwechslung und es kommt gut an“.
„Wir entwickelten ein Handpuppen-theaterstück zum Buch „Mimo meckert“, welches wir vorher gemeinsam ausgewählt und eingeübt hatten. In der Stadtbücherei warteten wir zunächst im Saal ab, bis die erste Gruppe mit dem Piratenabenteuer fertig war und zu uns wechselte. Die Kinder war wohl deswegen zu aufgedreht und brauchten vorerst einen Moment, um herunterzukommen. Die Nächsten hörten jedoch gerne zu, waren aufmerksam und beteiligten sich gerne an unserer Aktivität.
Das Projekt in der Stadtbücherei finden wir sehr passend, da man dadurch in verschiedene Rollen schlüpfen kann und die Kinder viel Spaß beim Zuschauen haben. Zudem hilft das Puppentheatergestell dabei, sich richtig in die Rollen einzuleben, ohne dass es einem dabei unangenehm wird. Schließlich ist man für das Publikum unsichtbar und sie bekommen den Wechsel oder Vorbereitungen hinter den Kulissen nicht mit. Also ist es auch für schüchterne Schüler eine gute Möglichkeit, schauspielerisch zu glänzen.“